unser "kleines" Warenhaus

Eine Erfolgsgeschichte!

 

Alles begann mit einer Initiative von Bernadette und Rolf Effner, die den Mobilitätsbedarf der Flüchtlinge erkannten. Sie sammelten Fahrradspenden der Mucher Bevölkerung, brachten die Fahrräder in einen verkehrstüchtigen Zustand und übernahmen die Verteilung von ihrem Haus in Rossbruch aus. Insgesamt wurden bis heute etwa 300 Fahrräder verteilt und bei Bedarf auch repariert.

 

Anfang 2016 konnte der Arbeitskreis Versorgung der Mucher Flüchtlingshilfe die Pavillons des "Schülchens" (gegenüber der evangelischen Kirche) als Standort übernehmen. Seitdem werden neben Fahrrädern auch Haushaltswaren und Elektrogeräte gesammelt und in selbstgebauten Regalen ausgestellt. Das Angebot des Warenhauses steht allen Inhabern eines Tafelausweises offen, nicht nur Flüchtlingen.

 

Für die Waren müssen die Flüchtlinge einen kleinen Betrag zwischen 50 Cent und zwei Euro bezahlen. Mit diesen Einnahmen werden aus Sonderaktionen günstige Elektrogeräte gekauft, die dann für wenig Geld an die Kunden des kleinen Warenhauses abgegeben werden.

 

Inzwischen hat sich der Bedarf der Flüchtlinge geändert. Nach dem Einzug in eigene Wohnungen werden nun verstärkt Möbel gebraucht. Wer diese abzugeben hat, schickt bitte ein Foto mit kurzer Beschreibung an brigitte.knop@t-online.de, die die Angebote an einem Schwarzen Brett sammelt. Da die Möbel aus Platzgründen nicht eingelagert werden können, organisiert das Team den Transport, wenn Angebot und Nachfrage übereinkommen.

 

Mucher Bürgerinnen und Bürger können weiterhin Hausrat zu den Öffnungszeiten des Warenhauses mittwochs zwischen 09.00 und 11.00 Uhr und samstags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr abgeben.

 

Wer Fragen hat oder mithelfen möchte, wendet sich bitte an Brigitte Knop, 02245-610359.