Aus der Arbeit der Flüchtlingshilfe


Flüchtlingskinder am Ball

Mucher Vereine leisten einen gewichtigen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge. Besonders engagiert zeigt sich hier der  VfR Marienfeld. Ab dieser Saison werden schon vierzehn Flüchtlingskinder in den acht Marienfelder Jugendmannschaften trainieren. Auch beim diesjährigen Fussballcamp Ende August 2017 waren mehrere Flüchtlingskinder am Ball. Der VfR versorgt die Kinder auch mit Sportkleidung und organisiert Fahrten zum Training und den Spielen. Darüberhinaus werden die Flüchtlinge auch bei Behördengängen unterstützt. Die Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Flüchtlingsarbeit des VfR im Rahmen ihres Programms „2:0 für ein Willkommen“ jüngst mit einer großzügigen Spende honoriert.

 

Wer dem VfR bei seiner Flüchtlingsarbeit helfen will, meldet sich bitte bedem Jugendleiter Andy Amling(andyhno@gmail.com/0151/70124074) oder

dem Jugendtrainer Ludger Hense (l.hense@krombacher.de/0160/96309615).


Ein Besuch in Köln

Anfang Juli machten die Flüchtlingskinder der Gesamtschule Much eine Tagestour nach Köln. Die Seilbahn, der Rhein und das Schokoladenmuseum standen auf dem Programm - aber auch fotografieren, quatschen, den Dom bestaunen und Spaß haben bei schönstem Wetter.

Einige von ihnen setzen jetzt  ihre Schullaufbahn auf dem Berufskolleg fort.

Wir wünschen alles Gute!

 

 



Großzügige Spende

Die Barmenia Versicherung Wuppertal übergab Anfang August 2017 zwei Spenden von je   500 €   an den Ambulanten Hospizdienst Much sowie an die Flüchtlingshilfe Much.
Beide Institutionen bedanken sich herzlich für diese großzügige Unterstützung ihrer gemeinnützigen Arbeit!

 



Interkulturelle Kompetenz

Am 14.07.2017 nahmen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Flüchtlingshilfe Much an einem Vortrag zum Thema interkulturelle Kompetenz statt. Die Referentin Frau Aiyleen Dardan, gebürtige Iranerin, die im Irak aufgewachsen ist und seit vielen Jahren in Europa lebt, verstand es mit großem Fachwissen, eigenen Erfahrungen, Kompetenz und der nötigen Portion Humor außerordentlich gut, einen Vergleich der sozialen Ordnungen von Moslems und Christen anschaulich darzustellen. Gerade diese Unterschiede führen in der ehrenamtlichen Tätigkeit immer wieder zu Kommunikations- und Verständigungsschwierigkeiten. Auch die Vermittlung der historischen Zusammenhänge und ein Einblick in die islamische Religion dienten dazu, die kulturellen Unterschiede anschaulich darzustellen.

Am nächsten Tag traf sich Frau Dardan mit Flüchtlingen, um diese mit den Strukturen und Ordnungen in Deutschland vertraut zu machen. Hier war der Schwerpunkt die Arbeitsmarktintegration, da viele der in Much lebenden Flüchtlinge aufgrund der erworbenen Sprachkenntnisse eine Arbeit suchen oder bereits gefunden haben.